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Anfahrtsbeschreibung

Der Arbeitsbericht des KA "Gesagt - getan" für das Jahr 2016

Termine

Engagiert für Flüchtlinge in Köln
10.11.2017 - Erste Schritte zur Alphabetisierung
Engagiert für Flüchtlinge in Köln
16.11.2017 - Anhörung? Wie können sich Geflüchtete darauf vorbereiten und wie kann ich unterstützen?
Engagiert für Flüchtlinge in Köln
07.12.2017 - Deutschkurse in Köln

Sonst noch ...

Freya von Moltke Gedenktafel
29.03.2017 - Wie hält man Erinnerungen wach? Es ist unabdingbar, an Menschen zu erinnern, die sich für Verständigung und Frieden eingesetzt haben.
Offener Brief der "Jubiläumspriester"
21.02.2017 - Wir freuen uns im KA über den offenen Brief der "Jubiläumspriester" - 50 Jahre Priester im Erzbistum Köln ? Rückblick und Perspektiven -

Fairnessabkommen zur Wahl

Runder Tisch für Integration schließt Fairnessabkommen zum Bundestagswahlkampf: Fairness im täglichen Miteinander in der offenen Gesellschaft - darum geht es dem Kölner Runden Tisch. Das gilt auch für den Wettbewerb der Parteien um Wählerstimmen. Zum anstehenden Bundestagswahlkampf 2017 wurde dazu ein Fairnessabkommen getroffen.

„Trotz aller Probleme und Versäumnisse der vergangenen Jahre sind die Weichen für die Integration in unserer Gesellschaft gestellt. Einheimische wie Migrantinnen und Migranten engagieren sich für ein gutes Zusammenleben, ein neues Wir auf der Basis der Menschenrechte und der Toleranz und des gegenseitigen Respektes unterschiedlicher Kulturen“, so  der Sprecher des Runden Tisches, Dr. Wolfgang Uellenberg – van Dawen, im Vorfeld des Bundesparteitags der AfD.

Um dieses neue Wir vor Anfeindungen zu schützen, hat der Kölner Runde Tisch mit den demokratischen Parteien die Vereinbarung getroffen, nicht auf Kosten von Minderheiten Wahlkampf zu betreiben und diese auch nicht für Fehlentwicklung in unserer Gesellschaft verantwortlich zu machen. SPD, CDU, FDP, Grüne und die Partei Die Linke haben die Selbstverpflichtung Fairnessabkommen 2017 sofort unterschrieben. Nicht vorgelegt wurde die Vereinbarung der AfD. „Sie widersprechen schon mit ihrem Partei- und Wahlprogramm den Grundsätzen der Vereinbarung“ erklärte der Sprecher des Runden Tisches, Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht!“ verweist Hannelore Bartscherer auf Artikel 1 des Grundgesetzes. „Darum stehe ich als Ombudsfrau unter der Fairnessvereinbarung als Christin und als Bürgerin der Bundesrepublik Deutschland. In der Hoffnung, dass wir eines Tages keine Fairnessvereinbarung mehr brauchen, weil Menschen gelernt haben, dass nur im Miteinander Gemeinschaft funktioniert und gegeneinander immer schädlich ist.“ so Hannelore Bartscherer.

Verstöße sollen dem Kölner Runden Tisch für Integration per Mail an info@rundertischkoeln.de mitgeteilt werden. Die Schiedsleute, Hannelore Bartscherer (Katholikenausschuss in der Stadt Köln) und  Rolf Domning (Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region) werden jede Meldung prüfen und bei eventuellen Verstößen öffentlich einschreiten.

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