Kontakt

Domkloster 3
50667 Köln
Telefon: 0221 - 92 58 47 80
Fax: 0221 - 92 58 47 71


E-Mail: koeln@katholikenausschuss.de

Anfahrtsbeschreibung

Der Arbeitsbericht des KA "Gesagt - getan" für das Jahr 2016

Termine

Engagiert für Flüchtlinge in Köln
15.02.2018 - Krank - was tun? Möglichkeiten und Hindernisse für Geflüchtete im Gesundheitssystem

Sonst noch ...

Podiumsgespräch zur Kremierung
29.12.2017 - KA und Evangelischer Kirchenverband Köln und Region hatten eingeladen zum Thema ?Umgang mit der Asche verstorbener Menschen?.
Gemeinsam gegen Antisemitismus
19.11.2017 - Gesammelte Aufmerksamkeit und betroffene Stille im abendlichen Einkaufstrubel -

Newsletter des KA Köln

In unserem Newsletter informieren wir Sie über aktuelle Themen, Veranstaltungen und Vorgänge rund um den Katholikenausschuss in der Stadt Köln.

Weitere, ausführliche Informationen und Hintergrund-Artikel finden Sie auch auf unserer Homepage unter www.katholikenausschuss.de.

Eine gute Adventszeit ...

 ...in der Vorbereitung auf frohe Weihnachten und ein von Gott gesegnetes Jahr 2018!

 

im Namen des Vorstandes
Hannelore Bartscherer
- Vorsitzende -

"auf-suchen be-gegnen be-wegen"

Fotostrecke >

Zu einem besonderen Stadtgang hatte der KA eingeladen am Abend vor dem diesjährigen Welt-Aids-Tag. Schon zum vierten Mal findet dieses Treffen an jeweils anderen Orten in Köln statt – in Kooperation des KA mit Aidshilfe und KluST (Kölner Lesben- und Schwulentag). KA-Vorsitzende Hannelore Bartscherer in ihrer Ansprache Stadtgang KLuST 2017 dazu.

Stationen des diesjährigen Ganges:
Das Jugendzentrum „anyway“ in Friesenplatznähe, gegründet 1998 und eröffnet von der damaligen Ministerin Birgit Fischer. Es wendet sich besonders an lesbische, schwule, bi- und transsexuelle Jugendliche im Alter von 12 bis 27 Jahren, steht aber auch allen anderen Jugendlichen offen – zur Beratung und als Treffpunkt.

Der Waidmarkt als ehemaliger Standort des Polizeipräsidiums Köln – dort erläuterte Michael Schumacher (Geschäftsführer der Aidshilfe) Inhalte und Bedeutung des früheren §175, auch „Schwulenparagraf“ genannt.  Bis zu seiner Abschaffung 1994 gab es in der BRD mehr als 100.000 Verfahren gegen schwule Männer. Auch dann, wenn das Verfahren nicht in einer Verurteilung endete, hatte es in aller Regel den beruflichen Niedergang der Betroffenen zur Folge.

Im Anschluss an den Stadtgang gab es im Pfarrheim von St. Georg für die mehr als 30 Teilnehmenden bei einem kleinen Imbiss und Getränken Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und Austausch.

Jerzy Groß-Gedächtniskonzert

Mit Musik, Film, Bildern und Texten wurde der Zeitzeuge und Überlebende von Schindlers Liste – Jerzy Groß - für viele Menschen in der Kirche St. Peter lebendig. 88 Jahre alt wäre er geworden an diesem Tag, zu dem der KA in seinem Andenken eingeladen hatte.

„Vergesst mich nicht, aber habt Spaß!“  - so seine Aufforderung kurz vor seinem Tod im Jahre 2014. In Anwesenheit von Jerzy Groß‘ Sohn und Schwiegertochter begrüßte KA-Vorsitzende Hannelore Bartscherer die Gäste und ermutigte dazu, das Gedenken an diesen Zeitzeugen lebendig zu halten. Begrüßung Hannelore Bartscherer

Judith Stapf (Violine), Hanna Heim (Fagott) und Wolfgang Klein-Richter (Klavier) spielten Werke von M. Glinka, R. Strauss, G. Pierne und - besonders berührend – die Meditation aus Thais für Violine und Klavier von J. Massenet. Berührend auch deshalb, weil Judith Stapf es für ihn zu seinem 80. Geburtstag gespielt hatte.

Angela Krumpen las Passagen aus dem Buch „Spiel mir das Lied vom Leben“ und zeichnete ihren eigenen Weg und den des KA mit Jerzy Groß nach – von der ersten Begegnung bis zu seinem Tod und darüber hinaus. Filmeinspielungen und historische Fotos rundeten das Bild ab.

Detaillierte Informationen zu Jerzy Groß und zur Homepage Spiel mir das Lied vom Leben

"Nein heißt Nein"

Fotostrecke >

Unter diesem Leitwort fand am 24.11.2017 zum internationalen Tag „Nein zu Gewalt an Frauen” ein interreligiöses Abendgebet statt. In Kooperation mit anderen Verantwortlichen setzt sich der KA seit vielen Jahren dafür ein, dass dieser Gedenktag auch in religiöser Weise – über die Grenzen der eigenen Konfession hinaus - begangen wird. In diesem Jahr fand das interreligiöse Gebet im Domforum statt.

Christen, Muslime und Mitglieder der Bahai Gemeinde beteten für Frauen, die tagtäglich Gewalt erfahren in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft.

Podiumsgespräch zur Kremierung

KA und Evangelischer Kirchenverband Köln und Region hatten eingeladen zum Thema „Umgang mit der Asche verstorbener Menschen“. Es diskutierten Hannelore Bartscherer (KA-Vorsitzende), Rolf Domning (Stadtsuperintendent), Katharina Welcker (Rat der Stadt Köln), Jochen Ott (MdL), Dr. Stephan Keller (Stadtdirektor Köln) und Brian Müschenborn (Bestatter und Theologe). Ausgangspunkt war die seit geraumer Zeit geäußerte (bisher wirkungslose) deutliche Kritik an der Tatsache, dass im städtischen Krematorium der Asche von Verstorbenen Metalle wie Gold und Implantate entnommen werden, dies im Einklang mit der Friedhofssatzung.

Wenn auch in der Diskussion die Hoffnung auf eine schnelle Entscheidung (Änderung der Satzung ist lt. Dr. Keller erforderlich) gedämpft wurde, so ist doch das Problembewusstsein bei allen Beteiligten gewachsen. Mehr dazu finden Sie unter den Themen auf der Homepage des KA oder im Artikel des evangelischen Stadtkirchenverbandes Köln.

Bestattung totgeborener Kinder

Wie in den vergangenen Jahren lädt der KA auch in diesem Jahr am Donnerstag, dem 28. Dezember 2017 ein, der Beisetzung einer Urne mit Aschen von totgeborenen Kindern beizuwohnen. Dazu bitten wir um 11:00 Uhr zu einem kurzen Gedenken in die Trauerhalle des katholischen Friedhofes in der Sonderburger Straße in Köln-Mülheim. Unmittelbar im Anschluss an die Feier findet die Beisetzung der Urne in der Grabstätte totgeborener Kinder auf dem Friedhof statt.

Im Gedenken an die toten Kinder und deren Eltern ist es ein gutes Zeichen, wenn viele Menschen die Trauerfeier und Urnenbeisetzung begleiten.

Mehr zum Thema.

Vorankündigungen für Januar 2018

 03. Januar 2018, 18.00-19.00 Uhr
„Mit Blick auf …“ Werkgespräch
Ort: Museum Kolumba, Kolumbastraße 4, 50667 Köln

12. Januar 2018, 18.00 Uhr
Friedensmesse 2018 
Ort: Minoritenkirche, Kolpingplatz 5, 50667 Köln
 

Bitte diese Termine für 2018 vormerken:
15. März 2018, 19.00 Uhr
Vollversammlung Katholikenausschuss – mit Neuwahl des Vorstandes
Ort: Klarissenkloster, Köln-Kalk

03. November 2018, 18.00 Uhr
kirche.tanzt
Ort: Erzbischöfliches Berufskolleg, Köln, Berrenrather Str. 121, 50937 Köln

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte unserer Rubrik Termine.