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Freya von Moltke Gedenktafel
29.03.2017 - Wie hält man Erinnerungen wach? Es ist unabdingbar, an Menschen zu erinnern, die sich für Verständigung und Frieden eingesetzt haben.
Offener Brief der "Jubiläumspriester"
21.02.2017 - Wir freuen uns im KA über den offenen Brief der "Jubiläumspriester" - 50 Jahre Priester im Erzbistum Köln ? Rückblick und Perspektiven -

Engagement für das Baptisterium

Unterhalb des Ostchores des Kölner Domes, direkt unter dem Domherren-friedhof und versteckt hinter dem Dionysoshof, befindet sich das älteste archäologische Zeugnis der Christenheit in unserer Region. Das spätantike, frühchristliche Baptisterium von Köln. Die Taufstätte aus dem 6.Jahrhundert ist der älteste ökumenische Gedenk-Ort für die ungeteilte Christenheit in Köln.

 

Im Jahr 2007 wurde vom Metropolitankapitel der Hohen Domkirche zu Köln, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln, dem Katholikenausschuss in der Stadt Köln und dem Evangelische Kirchenverband Köln und Region die Arbeitsgemeinschaft Baptisterium (Arge Bap) gegründet. Seitdem versucht die Arge Bap durch vielfältige Formen der Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene Gespräche eine angemessenen Umgestaltung der östlichen Domumgebung und besonders des Baptisteriums voran zu treiben. Mittlerweile werden die ersten Ergebnisse sichtbar. Die Abbrucharbeiten an der östlichen Domumgebung sind in vollem Gange, sie sollen Anfang 2014 beendet sein, bis Anfang 2015 ist dann die Fertigstellung aller Umbaumaßnahmen und Neubauten geplant. Teil der Maßnahmen ist auch die Gestaltung des Baptisterium-Raumes, mit dem Ziel ihn als spirituellen Ort zu gestalten. Sich an diesem geschichtsträchtigen Ort mit christlichen Themen befassen zu können und das Thema „Taufe“ in besonderer Weise zu beleuchten ist eine große Chance und eine der vielen wichtigen Aufgaben für 2014. 

Ausführliche Informationen über das Baptisterium hier zum Download .

Am Ziel nach langer Zeit

Mit der feierlichen Einweihung des Baptisteriums am Sonntag, den 03. April 2016 haben die jahrelangen Bemühungen der ArGe Bap(Arbeitsgemeinschaft Baptisterium) ihr Ziel erreicht.

"In ökumenischer Verbundenheit waren wir in der ArGe Bap bemüht, diesem altchristlichen Taufort seine Bedeutung und Würde zu geben" betonte Hannelore Bartscherer als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft in ihrer Ansprache.

Rede von Hannelore Bartscherer anlässlich der Einweihung des Baptisteriums am 03. April 2016

 

Einen ausführlichen Pressebericht, erschienen in der Zeitschrift "Gottesdienst", können Sie an dieser Stelle einsehen.
(Mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Liturgischen Institut e.V. Trier aus "Gottesdienst", Ausgabe 9/2016)

ArgeBap (Arbeitsgemeinschaft Baptisterium) begrüßt Planungsperspektiven der Stadt Köln rings um das Baptisterium/ Dionysoshof

(1. Oktober 2010) Am Donnerstag, den 30. September 2010 informierte Dezernent Bernd Streitberger die Mitglieder der ArgeBap über den Stand der Planungen zur Neugestaltung der Ostseite des Kölner Domes.
Im Zusammenhang mit der Förderung des Bundes zur Verbesserung der Umgebung der nationalen Welterbestätten hat es in den letzten beiden Jahren zahlreiche Gespräche und ein moderiertes Beteiligungsverfahren auf der Grundlage des Entwurfs des Münchener Architekturbüros Allmann / Sattler / Wappner gegeben. Das Ergebnis dieses Beratungsprozesses war in den Förderantrag der Stadt Köln vom Sommer 2010 eingegangen, der mit der Zusage einer Förderung durch den Bund in Höhe von ca. 5 Mill. Euro beantwortet wurde.
Auf der Grundlage dieser Zusage hat die Verwaltung der Stadt Köln eine Vorlage für die Sitzung des Rates der Stadt Köln erarbeitet, die am 7. Oktober 2010 stattfindet. Herr Streitberger erläuterte alle Aspekte dieser Vorlage („Förderungsprogramm des Bundes für Investitionen in nationale Welterbestätten“). Die ArgeBap nahm diesen Bericht erfreut und zustimmend zur Kenntnis. Sie dankt allen Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens in Köln und darüber hinaus, besonders den Mitgliedern des Rates der Stadt Köln, die parteiübergreifend die Bestrebungen der ArgeBap zur Neugestaltung der Domostseite unterstützt haben.
Die ArgeBap hofft, dass die Vorlage am 7. Oktober 2010 die notwendige Zustimmung erfährt, und dass dann die Planungsarbeiten zügig vorangehen. Herr Streitberger geht von einem Zeitfenster zur Realisierung des Projektes von drei bis fünf Jahren aus.
Die ArgeBap wird diesen Prozess weiterhin und kreativ begleiten.