Sonst noch ...

"Kreisau lebt"
23.10.2017 - ... sagt Freya von Moltke in einer Filmszene, die Frau Dr. Annemarie Franke, Kulturreferentin am Schlesischen Museum in Görlitz, während eines Vortrags zum Thema "Freya von Moltke und der Aufbau des Neuen Kreisau" am Donnerstag, den 05.10.2017, im Domforum auf Einladung des KA hielt.
Freya von Moltke Gedenktafel
29.03.2017 - Wie hält man Erinnerungen wach? Es ist unabdingbar, an Menschen zu erinnern, die sich für Verständigung und Frieden eingesetzt haben.

Weißt du, wer ich bin?

Die Kölner Friedensverpflichtung, die im Jahr 2006 im Rathaus unterzeichnet wurde, orientiert sich an den Worten des Grundgesetzes „Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar, die Würde eines jeden Kindes, jeder Frau, jeden Mannes.“

 

Ziel war und ist es, sich zu verpflichten alles zu tun, um Hass, Gewalt und Ausgrenzung zu überwinden, damit Menschen in unserer Stadt, in unserem Land und überall auf der Welt in Frieden, Sicherheit, Gerechtigkeit und Freiheit leben können. Ins Leben gerufen wurde die Kölner Friedensverpflichtung von den Vertretungen der jüdischen, christlichen und muslimischen Religionsgemeinschaften in Köln, namentlich Hannelore Bartscherer, Rafet Öztürk, Dorothee Schaper und Benzion Wieber.

 

Jedes Jahr führt der Kreis im Rahmen dieser Verpflichtung Aktionen durch, so besuchten 2012 Grundschulkinder eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee in Köln: Am 28. Juni brachen die Schülerinnen und Schüler des 4. Schuljahres der Ketteler-Schule Meschenich zu einer außergewöhnlichen Lernerfahrung auf. Sie unternahmen auf Einladung der Kölner Initiative „Weißt Du, wer ich bin?“, dem Zusammenschluss der drei großen Religionen in Köln, eine Busfahrt zur neuen Moschee in Köln an der Venloerstraße, zur Synagoge in der Roonstraße und der Kirche St. Theodor in Vingst, um die Gebetsstätten der Religionen kennenzulernen sowie vor Ort Juden, Christen und Muslimen zu begegnen.

Das besondere an diesem Unternehmen ist, dass die Schülerinnen und Schüler gemeinsam von den Vertretungen der drei Religionen zu dieser interreligiösen Bustour eingeladen wurden: von der Synagogen-Gemeinde Köln, der katholischen und evangelischen Kirche Köln, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und vom Verband der Türkisch-islamischen Union (DITIB).

 

Die Kölner Friedensverpflichtung im Wortlaut

Kinder besuchen drei Gebetsstätten

Eine Moschee, eine Synagoge und eine evangelische Kirche haben 38 Jungen und Mädchen - Viertklässler aus zwei Kölner Grundschulen -  am 10. Juli 2013 besucht. Der Kreis "Weißt du, wer ich bin" hatte dazu eingeladen.

Seit 2006 organisiert dieser *Kreis Veranstaltungen in Erinnerung an die Kölner Friedensverpflichtung; zum zweiten Mal nun eine Fahrt mit Schulkindern zu drei Gebetsstätten.

Die Kinder hatten gemeinsam mit ihren Lehrpersonen den Tag inhaltlich vorbereitet und einen kindgemäßen Text der Friedensverpflichtung formuliert. Den namentlich unterzeichneten Text überreichten sie beim Besuch in Moschee, Synagoge und evangelischer Kirche zum Verbleib vor Ort.

Zeitweilig mit dabei war auch die Dezernentin Dr. Agnes Klein. Sie nahm sich Zeit, die Kinder nach ihren Erfahrungen und Erlebnissen des Morgens zu fragen. So entstanden lebhafte Gespräche.

Die positiven Erfahrungen dieser Besuche ermutigen, das Angebot auch im nächsten Jahr zu wiederholen. Mehr voneinander erfahren, Gemeinsamkeiten entdecken, das dient dem friedlichen Miteinander und bereichert alle.

*Der Kreis „Weißt du, wer ich bin?", setzt sich zusammen aus Vertretern/innen von Synagogengemeinde (Benzion Wieber), DITIB (Rafet Öztürk) evangelischer Kirchenverband Köln und Region (Dorothee Schaper) und Katholikenausschuss Köln (Hannelore Bartscherer).